Was bedeutet Tierschutz durch Wissenschaft?

Das Motto von zet "Tierschutz durch Wissenschaft" steht für das Umdenken in Wissenschaft und Forschung. Dieses Umdenken zeichnet sich EU-weit im öffentlichen Diskurs sowie in der Forschung zunehmend ab.

Der sogenannte wissenschaftliche Tierschutz beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer, tierversuchsfreier Methoden, um Tierversuche nachhaltig zu ersetzen. 

Die erfolgreiche Entwicklung neuer wissenschaftlicher Methoden hat in den letzten Jahren bewirkt, dass eine erhebliche Zahl von Tierversuchen duch In-vitro-Systeme/ tierversuchsfreie Methoden ersetzt wurden. Die Aufklärung über die Möglichkeiten moderner tierfersuchsfreier Verfahren ist ein wichtiger Schritt, um diesen beginnenden Wandel in der Wissenschaft zu fördern und die Politik zunehmend zum Handeln aufzufordern. 

 Welche neuen Perspektiven für eine Zukunft ohne Tierversuche gibt es? Welche Chancen für Forschung und Wirtschaft gibt es? Wie kann man sich selbst zu diesem Thema positionieren? Was kann ich als Einzelner für eine Zukunft ohne Tierversuche beitragen? Diese Fragen, auf neuestem Wissensstand aufbereitet, möchten wir auf diesen Websites beantworten.
 
Die Grundlagen für den wissenschaftlichen Tierschutz und somit für einen humaneren Umgang mit Tieren in der Forschung legten zwei britische Wissenschaftler bereits 1959: W.M.S. Russell und R.L. Burch, Begründer des wissenschaftlichen Tierschutzes und des Prinzips der 3R. Sie publizierten zum damaligen Zeitpunkt das Buch: „The Principles of Humane Experimental Technique“.